Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Entscheidung, Ihre hochwertigen Fotos in den Original photoboox® zu präsentieren.  Damit Ihre Drucke farblich perfekt und vor Allem auch langlebig auf‘s Papier kommen haben wir für Sie hier dieses printManual zusammengestellt. Bitte lesen Sie es aufmerksam durch, denn wir möchten, dass Sie zu perfekten Drucken gelangen. Sollten dennoch Fragen offen geblieben sein, schicken Sie uns eine mail oder schauen Sie in die FAQs auf unserer Website (www.photoboox.com).

Bevor es richtig losgehen kann sollten Sie an dieser Stelle zunächst noch einige Voreinstellungen einrichten, damit Sie danach richtig „flüssig“  arbeiten können.

 

Die photoboox-Seiten alle gestaltet und fertig zum Drucken? Dann kann’s losgehen: Öffnen Sie den Druckerdialog mit Apfel-P resp. ctrl-P und nehmen Sie die erforderlichen Einstellungen vor. Hier sehen Sie die Druckereinstellungen, beispielhaft für den EPSON 3880. Der Dialog anderer Drucker kann anders aussehen, wird im Prinzip jedoch gleich sein.

Farbmanagement und ICC-Profile

1.: Farbsteuerung und ICC-Profile:

Bevor Sie den Druckauftrag starten müssen Sie nun festlegen, ob Sie das Farbmanagement durch Photoshop vornehmen lassen (empfohlen) oder Ihrem Drucker überlassen. Wenn Sie, wie am Anfang beschrieben, die ICC-Profile der Hersteller heruntergeladen und installiert haben und zu Gunsten einer besserenFarbdarstellung nutzen wollen, dann aktivieren Sie die Option „Farbmanagement durch Photoshop“. und wählen unter „Druckerprofil“ das passende Profil aus.

Es empfiehlt sich, unbedingt mit passenden Druckprofilen (sog. ICC-Profilen) zu arbeiten. Diese Profile sind für die jeweils angebenen Papier-/Drucker-Kombinationen entwickelt worden und helfen Ihnen, von vorn herein noch perfektere und farbsichere FineArt-Prints zu erstellen. (Liegen zum kostenlosen Download hier für Sie bereit) Mit diesen Standard-Profilen werden Sie bereits sehr gute Ergebnisse erzielen können.

Drucker-Einstellungen

2.: Druckeinstellungen

2.1.: Menüpunkt „ Papierformat“:

Wählen Sie hier am Besten die Einstellung „Super A3 – (Manuell-Hinten-randlos, Größe erhalten)“ und weiter im Untermenü „Super A3 (Einzelblatteinzug – randlos, Größe erhalten), wenn Sie mit „Pro“- oder „Wide“-Formaten arbeiten, wenn Sie mit „Compact“- oder „Classic“-Formaten arbeiten, dann entsprechend „DIN A4 (Manuell – Hinten-randlos, Größe erhalten)“ im Untermenü „DIN A4 (Einzelblatteinzug – randlos, Größe erhalten)“

Die „Pro“- und „Wide“-Formate basieren auf dem „Super-A3“-Format, einem weltweit gültigen Standard, die „Compact“- und „Classic“-Formate basieren vergleichbar auf dem DIN-A4-Format. Sie werden deshalb mit dieser Einstellung perfekte Ergebnisse erhalten.

2.2.: Menüpunkt  „Medium“:

Wenn Sie matte Papiere wie das Hahnemühle PhotoRagDuo oder das Tecco-PFR verwenden,  wählen Sie  „Archival Matte Paper“. Wenn Sie glänzende Papiere verwenden, wählen Sie im Untermenü von „Fotopapier“ die entsprechende Qualität aus.

2.3.: Menüpunkt „Farbe“:

Bleibt „Farbe“ (auch wenn Sie SW drucken). Wenn Sie das Farbmanagement Photoshop zugeordnet haben, bleibt dieser Punkt inaktiv. Umgekehrt, wenn Sie „Farbmanagement durch den Drucker“ gewählt haben, können Sie hier entprechende Einstellungen vornehmen.

2.4.: Menüpunkt „Qualität“:

Hier wählen Sie dann aus dem aktiven PopUp „Superfein – 1440 dpi“,
das Häkchen bei „Schnell“ können sie so stehen lassen.

(Eine höhere Auflösung führt hier nicht zwangsläufig zu besseren Ergebnissen, bei weiten, monochromen Verläufen tritt eher ein negativer Effekt ein)

Beidseitig drucken (Vorder- und Rückseite)

Papierlage

Für ein übersichtliches Handling der Druckbögen empfiehlt sich diese Arbeitsweise:

1.: Die gelochten Papiere immer (!!!) mit der Lochung nach oben in den Druckerschacht legen. Wird eine Papierkassette benutzt, dann sollte das Papier so eingelegt werden, daß die glatte Kante (ohne Lochungen) immer zuerst eingezogen wird. (Bild 1)

2.: Wenn Sie eine rechte Seite drucken, sollte die Rillung dabei zu Ihnen zeigen. Bei einer linken Seite ist es dann umgekehrt.

3.: Vor dem Druck sollte man sich jedoch immer klar machen, wie die einzelnen Bögen tatsächlich zueinander liegen: Die Seite 1 ist immer eine “rechte Seite”, die Seite 2, eine “linke Seite”, wird dann folgerichtig auf die Rückseite der voran gegangenen Seite, die Seite 1, gedruckt. Die Seite 3 ist wieder eine rechte Seite, auf dessen Rückseite dann die Seite 4 gedruckt wird usw. Da Photoshop lediglich Einzelseiten druckt ist diese Strukur für die weiteren Schritte nicht unerheblich. (Bild 2)

Druckausrichtung

Damit die Bilder später auf der linken und der rechten Seite aufrecht stehen muss die Druckausrichtung jeweils angepasst werden. Im Photoshop-Druckdialog passiert das durch Anwahl des entsprechenden Icons (Bild 3). Zusätzlich wird auch im Drucker-Dialog die Seitenausrichtung angepasst (Bild 4).

Leider kann hier dazu keine allgemeinverbindliche Vorgabe gemacht werden, da diese Dialoge je nach Druckermodell unterschiedlich aussehen können. Hier hilft nur ein ausführlicher Blick in die Gebrauchsanweisung des Druckers. Alternativ kann zur Ermittlung der richtigen Einstellungen die Positionierhilfe (Bild 5) heruntergeladen werden. Diese wird wie ein Bild in Photoshop resp. Lightroom in die Vorlage platziert, so daß jetzt, auf normalen DIN A4-Papier und sparsamsten Tintenverbrauch, die richtigen Einstellungen ermittelt werden können. Dieser Workaround muss jedoch nur ein Mal durchlaufen werden, danach können diese Einstellungen bequem abgespeichert werden und stehen dann mit einem Mausklick zur Verfügung.

Bild 1
Bild 2
Druckrichtung-PS
Bild 3
Druckrichtung-Drucker
Bild 4
LR-Printpositioner
Bild 5

Es ist empfehlenswert, die “Blickrichtung” der Rillungen immer im Auge zu behalten, also bei rechten Seiten “Rillung nach vorne” resp. bei linken Seiten “Rillung nach hinten”. Wird dieses Schema nicht konsequent eingehalten, so hat das auf die Druckqualität natürlich keinen Einfluß, im gebundenen Buch kommt dann aber zu sehr unschönen – und sichtbaren – Verwerfungen im Buchfalz.

Es ist empfehlenswert, die “Blickrichtung” der Rillungen immer im Auge zu behalten, also bei rechten Seiten “Rillung nach vorne” resp. bei linken Seiten “Rillung nach hinten”. Wird dieses Schema nicht konsequent eingehalten, so hat das auf die Druckqualität natürlich keinen Einfluß, im gebundenen Buch kommt dann aber zu sehr unschönen – und sichtbaren – Verwerfungen im Buchfalz.

Wenn Sie die Seiten für die photoboox randlos drucken möchten ist ein genauer Blick in die Gebrauchsanleitung des Druckers wirklich unerläßlich. Manche Drucker bieten eine Randlos-Option nur in Verbindung mit DIN-Formaten, andere benötigen dazu wiederum sehr spezielle Detaileinstellungen, um diese Aufgabe zu erfüllen.

Abgesehen davon ist ein Randlos-Druck auf photoboox-Seiten nicht zu empfehlen, da allein auf Grund des Aufbaus der photoboox und deren Schraubbindung niemals wirklich überzeugende Ergebnisse zustande kommen und irgendwo immer, vor Allem im sog. Bund, weiße Stellen sichtbar bleiben. Besser ist es, den Fotos Platz zu geben und auf Randlosdrucke ganz zu verzichten.

Für den optimalen FineArt-Alben-Druck sollten nur die von uns gelieferten Original Hahnemühle- und TECCO-FineArt- Inkjetpapiere verwendet werden. Sie sind für die photoboox optimal vorbereitet und gewährleisten eine lange Haltbarkeit und ein perfektes Finish für Ihre Präsentation. Sie sind bereits passend vorgelocht und 3fach gerillt, was einen festen Halt im Album gewährleistet und zugleich ein knickfreies Blättern ermöglicht. Die gelieferten Hahnemühle resp. TECCO-FineArt-Inkjet-Papiere HM-PhotoRagDuo und TECCO PFR220) besitzen eine matte Oberfläche, das TECCO SGD278 besitzt eine matt-glänzende Oberfläche. Daher sollten Sie, sofern Ihr Drucker diese Option zulässt, für optimale Druckergebnisse für Papiere mit matter Oberfläche als Schwarz-Patrone ein „Matte-Black“ verwenden, für glänzende Oberflächen dagegen das „Photo-Black“. Aktuelle Drucker von EPSON, wie der 3880, schalten auch, je nach ausgewählter Papiersorte automatisch um.

Wenn Sie möchten – ich kann das nur dringend empfehlen!), dann speichern Sie diese Einstellungen unter einem passenden Namen ab, so daß Sie diese Prozedur nicht immer wieder von vorne druchlaufen müssen;)

Farbmanagement:

Bei diesem Wort zucken die meisten von uns erstmal zusammen, scheint kompliziert zu sein. Ist es aber nicht. Das “Farbmanagement” synchronisiert mit Hilfe der sog. ICC-Profile lediglich die Steuerung des Druckers und den für das jeweils verwendete Papier erforderlichen Farbauftrag, der sich eben bei jedem Papier auf Grund des Schichtaufbaus und seiner Oberfläche unterscheidet, so daß die Farben auf dem Druck dennoch genau so aussehen wie auf dem Monitor (FAQ)

Drucker-Einstellungen:

Auch dem Drucker muss erst gesagt werden, auf welchem Papier und mit welchen Profilen er arbeiten soll. Keine Angst, auch hier sind es nur ein paar Klicks.

Allerdings ist es leider so, daß die verschiedenen Druckerhersteller jeweils eigene Einstellungsmöglichkeiten anbieten und an dieser Stelle leider keine allgemeinen Anleitungen gegeben werden Können, außer Sie schauen in die Betriebsanleitung Ihres Druckers und ggfs. im die von Papierherstellern zur Verfügung gestellten Informationen. Die Unterschiede sind wirklich zu groß, um eine allgemeine Anweisung formulieren zu können…

Achten Sie beim Blick in die Gebrauchsanweisung ins Besondere auf Angaben zu Papiereinstellungen und ob der Drucker für matte Oberflächen (wie z.B. Hahnemühle PhotoRag oder TECCO PFR220) möglicher Weise nur mit einem speziellen, für matte Oberflächen optimiertes “MATT-Schwarz” verwenden sollte. Andere Drucker, wie z.B. der CANON PRO1000 erkennen dies automatisch …